|
|
|||
|
|||
|
|
50 Jahre SCHMUCK in München
2008-12-09 14:26
München, 11. bis 17.03.2009
● Welt des zeitgenössischen Schmucks trifft sichauf der Internationalen Handwerksmesse vom 11. bis 17. März
● Sonderschau der Halle «Handwerk & Design» zeigt Werke von rund 60 Goldschmieden aus über 20 Ländern
● International renommierte Ausstellung wird 50
● Welt des zeitgenössischen Schmucks trifft sichauf der Internationalen Handwerksmesse vom 11. bis 17. März
● Sonderschau der Halle «Handwerk & Design» zeigt Werke von rund 60 Goldschmieden aus über 20 Ländern
Die international renommierte Ausstellung SCHMUCK feiert auf der
Internationalen Handwerksmesse 2009 ihr 50-jähriges Bestehen. Die
Sonderschau, die 1959 zum ersten Mal unter dem Titel
„Europäischer Schmuck und edles Gerät“ stattfand, gilt unter
Fachleuten als die wichtigste Ausstellung der Schmuckwelt. Die
Auswahl umfasst jährlich Werke von etwa 60 Goldschmieden aus
über 20 Ländern. Seit 1973 werden im Rahmen der Internationalen
Handwerksmesse herausragende Schmuckgestalter mit dem
international renommierten Herbert-Hofmann-Preis gewürdigt.
Dieser von der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen jährlich
verliehene Preis ehrt bis zu drei Teilnehmer der Ausstellung und ist
eine international anerkannte Auszeichnung innerhalb der
Schmuckszene. Zum 50-jährigen Jubiläum erscheint nun neben dem
Katalog zur aktuellen Ausstellung auch eine Dokumentation über die
seit 1973 ausgezeichneten Preisträger.
Schmuck ist nicht nur schmückendes Element, sondern längst auch eine
eigenständige Kunstgattung sowie Ausdruck gesellschaftlicher und
kultureller Möglichkeiten. Ob als Ausdruck der Liebesbekundung, als
Statussymbol oder auch als Zeichen für Unterdrückung – ab den 1960er
Jahren, und verstärkt in den 70ern und 80ern, drücken sich persönliche
Lebenssituationen wie auch gesellschaftliche Einflüsse im Schmuck aus.
So stammen die ausgestellten Arbeiten der SCHMUCK oftmals von
jungen, sich oft noch in der Ausbildung befindenden Goldschmieden, die
sich schon bald zu Trendsettern der Schmuckwelt entwickeln. Die
SCHMUCK gilt als wichtiger Indikator in der Szene und zeigt die
Nachwuchsstars von morgen. Die Erstveranstaltung im Jahr 1959, initiiert
von Dr. Herbert Hofmann von der Handwerkskammer für München und
Oberbayern, überzeugte mit einer spektakulären, für die damalige Zeit
ungewöhnlichen Präsentationsform, die Fachwelt, Publikum und
Messeveranstalter gleichermaßen begeisterte. Aufgrund der
überwältigenden Resonanz führte man die Schmuckschau auch in den
kommenden Jahren weiter und 1973 den Herbert-Hofmann-Preis ein.
In ihrer 50-jährigen Geschichte hat die Ausstellung einen einmaligen
Status errungen. Schmuckgestalter, Sammler, Galeristen und
Museumsleute aus der ganzen Welt reisen jährlich im März nach
München, um diesem zentralen Ereignis in der Welt des zeitgenössischen
Schmucks auf der Internationalen Handwerksmesse beizuwohnen.
Anlässlich dieser Ausstellung verwandeln sich auch die Münchner
Museen, Schmuckgalerien und Goldschmiedewerkstätten jährlich im März
in ein wahres Mekka der schmuckbegeisterten Welt.
Allerdings stand das Fortbestehen der Schmuckschau immer wieder auf
dem Spiel. So konnte sie im Jahr 1986 aufgrund der Streichung
finanzieller Mittel nicht durchgeführt werden. Die Proteste der gesamten
Schmuckwelt und der Industrie führten aber bereits im Jahr darauf zu
einem Wiederaufleben dieser international bedeutenden Ausstellung.
Heute ist sie weltweit die einzige Veranstaltung, die zeitgenössischen
Schmuck in solcher Kontinuität, jährlich im internationalen Wettbewerb
präsentiert und in einem Katalog dokumentiert.
Seit 2006 obliegt die Trägerschaft der Ausstellung der in München
ansässigen Benno und Therese Danner’sche Kunstgewerbestiftung.
Veranstalterin der SCHMUCK wie auch der Internationalen
Handwerksmesse ist die Gesellschaft für Handwerksmessen. Die
Organisation der SCHMUCK liegt in den Händen der Handwerkskammer
für München und Oberbayern. Seit 2008 hat die SCHMUCK in der Halle
«Handwerk & Design» im Rahmen der Internationalen Handwerksmesse
einen exklusiven Platz mit benachbarten, prominenten Sonderschauen,
wie der EXEMPLA, MEISTER DER MODERNE oder TALENTE.
Am Wettbewerb der SCHMUCK beteiligen sich inzwischen an die 600
Goldschmiede. Aus dieser Anzahl der Bewerbungen trifft ein
verantwortlicher Juror, in der Regel ein international tätiger Kurator und
Kenner moderner Schmuckgestaltung, die Endauswahl für die Münchner
Ausstellung. Für das Jahr 2009 wurden insgesamt 60 Beiträge aus 23
Ländern ausgewählt. Die Jurorin für das Jahr 2009 ist die niederländische
Schmuckspezialistin und Kunsthistorikerin Marjan Unger. Die SCHMUCK
2009 verspricht aufgrund der differenzierten Gestaltungsansätze eine
umfassende Ausstellung aktueller Tendenzen zu werden. Hierbei sind
sowohl junge Nachwuchstalente, als auch arrivierte, bekannte
Goldschmiede vertreten.
Nach der Station auf der Internationalen Handwerksmesse vom 11. bis
17. März 2009 geht die SCHMUCK übrigens auf eine weite Reise: Vom 5.
Juni bis 18. Juli macht die Ausstellung erstmalig in der RMIT Gallery in
Melbourne Station. Damit setzt sich die bewährte Tradition fort, die
SCHMUCK alljährlich nach der Internationalen Handwerksmesse auf
Weltreise zu schicken. 2008 gastierte sie in der Birmingham City
University und in der Jugendstilvilla der Städtischen Kunstgalerie Lódz,
2007 in der italienischen Goldschmiedestadt Padua und 2006 im New
Yorker Museum of Arts and Design.
Über «Handwerk & Design»
Um dem hohen Stellenwert von Kunsthandwerk und Design auf der Internationalen Handwerksmesse gerecht zu werden, wurde im Jahr 2008 die «Handwerk & Design» ins Leben gerufen. Die Idee der Veranstalterin, die GHM Gesellschaft für Handwerksmessen, in Kooperation mit der Handwerkskammer für München und Oberbayern, ist es, herausragende Leistungen aus Handwerk, Kunsthandwerk und Design unter einem Dach zu bündeln. Die «Handwerk & Design» als Teil der IHM PRIVAT präsentiert in der Halle A1 auf dem Gelände der Neuen Messe München Handwerkskunst, Kunsthandwerk und kunstvolles Design. «Handwerk & Design» ist geprägt durch zahlreiche Sonderschauen, wie die EXEMPLA, die SCHMUCK, die Sonderschau TALENTE oder die Sonderschau MEISTER DER MODERNE. Weitere Informationen sind erhältlich unter www.ihmprivat.de/handwerkunddesign.
Um dem hohen Stellenwert von Kunsthandwerk und Design auf der Internationalen Handwerksmesse gerecht zu werden, wurde im Jahr 2008 die «Handwerk & Design» ins Leben gerufen. Die Idee der Veranstalterin, die GHM Gesellschaft für Handwerksmessen, in Kooperation mit der Handwerkskammer für München und Oberbayern, ist es, herausragende Leistungen aus Handwerk, Kunsthandwerk und Design unter einem Dach zu bündeln. Die «Handwerk & Design» als Teil der IHM PRIVAT präsentiert in der Halle A1 auf dem Gelände der Neuen Messe München Handwerkskunst, Kunsthandwerk und kunstvolles Design. «Handwerk & Design» ist geprägt durch zahlreiche Sonderschauen, wie die EXEMPLA, die SCHMUCK, die Sonderschau TALENTE oder die Sonderschau MEISTER DER MODERNE. Weitere Informationen sind erhältlich unter www.ihmprivat.de/handwerkunddesign.










