Schmuck Journal

JewelEye: Sie haben da was im Auge

Schmuck zur Veränderung des Auges
Das Augen- Piercing, sich winzige halbmond-, herz- und sternförmige Elemente aus Metall ins Auge implantieren lassen, ist so zusagen schon ein alter Hut. Das unter dem Markennamen "JewelEye" patentierte Verfahren wird bereis seit anfang 2004 vom Instituts für innovative Augenchirurgie (Institute for Innovative Ocular Surgery kurz NIIOC) in Rotterdam/Niederlande angeboten die diese Methode auch aus der Taufe gehoben hat.
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Mein Praktikum beim Goldschmied

Nach einer kurzen Einführung, wie man mit den Werkzeugen umzugehen hat, musste ich erst einmal einen Goldring messen und wiegen. Nachdem ich die Informationen aufgeschrieben hatte, durfte ich Ösen aus zusammengedrehtem Silberdraht heraussägen. Das war ziemlich anstrengend, und ich wunderte mich, dass man alle Ösen einzeln aussägen und bearbeiten muss.
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Mokume Gane
Was ist das?




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Mokume Gane heisst frei übersetzt: holzgemasertes Metall
(moku= Holz, me= Auge / Knospe, gane= Metall)
und ist eine ausgefeilte japanische kunsthandwerkliche
Arbeitstechnik mit verschiedenen Metallen, die in Schichten und
diversen Formen kunstvoll und haltbar miteinander verbunden werden.
Diese Technik ist in der westlichen Welt noch immer wenigen bekannt.
Von Denbei Shoami (1651-1728) im 18. Jahrhundert in Nordjapan
entwickelt, geriet die faszinierende Technik bis zur Wende zum 20.
Jahrhundert in Vergessenheit. Seither experimentiert eine wachsende
Anzahl von Künstlern mit Mokume Gane.


Weiter Informationen zum Thema Mokume Gane findet Ihr im Schmucklexikon



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Das einzige Buch zum Thema Mokume in deutscher Sprache. Es
vermittelt dem Leser fundierte Informationen über Mokume Gane
(holzgemasertes Metall). Von den Anfängen im alten Japan bis zum
Comeback im digitalen Zeitalter verfolgt Steve Midgett seine Spuren und
Anwendungen. Alle technischen Daten, praktische Schritt-für-Schritt-
Anweisungen sowie Informationen über die Verträglichkeit von Metallen
und die richtigen Brenntemperaturen runden das einmalige Buch ab. Dazu
bietet das Buch zahlreiche großformatige Fotos von Schmuckstücken und
anderen Objekten aus Mokume Gane.

Theorie und Praxis der japanischen Metallverbindungen
Autor: Steve Midgett
152 Seiten, 248 Abb., € 39,80
ISBN: 3-9808709-7-8

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Beispielseiten

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Quellenangabe:
http://www.mokume.ch
Mit freundlicher Genehmingung
von Herrn Hansruedi Spillmann

Arbeitsablauf

Die Basis für Mokume-Gane-Bleche entsteht durch die Verschweissung
von dünnen Platten verschiedener Metalle oder Legierungen mit
kontrastierenden Farben, ohne Lot und Flussmittel. Die Verschweissung
erfolgt durch Hitze und Druck. Dadurch wird eine Bewegung und
Vermischung der Metallmoleküle an den Korngrenzen der
Berührungsflächen hervorgerufen; es entsteht eine neue molekulare
Kristallstruktur, eine blockartige Masse. Die Bleche werden so
zusammengestellt, dass zwischen den einzelnen Metallen ein eindeutiger
Farbkontrast entsteht. Wichtig ist, dass die Metalle ähnliche Eigenschaften
haben (Schmelzpunkt, Härte, Dehnbarkeit).


Die hier gewählten Metalle sind:
- Silber 925
- Weissgold 750/16%
- Rotgold 750
- Gelbgold 750

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Sind die Metalle ausgewählt, wird die Reihenfolge der einzelnen Bleche
ausprobiert. Die Bleche müssen gleich gross, absolut plan, sauber
geschliffen, oxyd- und fettfrei sein.

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Die Bleche werden in der gewünschten Anordnung zu einem Block geschichtet.

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Um zu verhindern, dass die Metalle beim anschliessenden Verschweissen
oxydieren, werden sie in eine Edelstahl-Folie eingepackt.

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Die Folie wird zu einer luftdichten Tasche geformt.

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Das ganze Packet wird zwischen zwei dicke Eisenplatten gelegt, fest
verschraubt und dicht zusammengepresst. Der so vorbereitete Block
kommt in den Schmelzofen und wird langsam erwärmt.

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Der Ofen wird, je nach Metall-Kombination, auf 740° bis 970°C aufgeheizt.
Das Blechbündel bleibt für 6 – 10 Stunden im Ofen. Während dieser Zeit
verschweissen die einzelnen Bleche zu einem kompakten Block.

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Erst nach dem Auspacken der Metalle wird sichtbar, ob die Verschweissung
funktioniert hat. Hier kann man sehen, dass sich die Bleche leicht
verschoben haben. Ob die Verschweissung wirklich gelungen ist zeigt sich
erst später.

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Eine erste Kontrolle ist möglich, wenn der neu entstandene 4-kant-Block
sauber gefeilt und geschliffen ist. Jetzt kann man die einzelnen Schichten
schön erkennen. Das anschliessende Schmieden wird zeigen, ob die
einzelnen Bleche auch sauber verschweisst sind.

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Quellenangabe:
http://www.mokume.ch
Mit freundlicher Genehmingung
von Herrn Hansruedi Spillmann